Robby Ballhause
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Alte Stellmacherei, Lahstedt

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Weg vom Pult, rauf auf die Bühne

Am 30.Juli startet das diesjährige Maschseefest. Ein Treffpunkt für viele Live-Musik-Fans ist wieder die Löwenbastion am Rudolf von Bennigsen-Ufer, dort, wo die beiden mächtigen Löwenstatuen am Aufgang wachen. Traditionell hat dort während des Maschseefestes die Capitol-Bühne ihren festen Platz auf der in diesem Jahr neben den Dauerbrennern Sweety Glitter & The Sweethearts unter anderem Extrabeit, Die Schröders, Boppin´B. und Lotto King Karl auftreten werden (wir berichteten bereits).

Über viele Jahre wurde diese Bühne technisch unter anderem von Robby Ballhause betreut, der meist für den Sound sorgte und den man auch sonst im Capitol als Haustechniker bei Konzertproduktionen antrifft. Entweder mischt er den Saalsound, übernimmt den Monitorplatz oder bereitet die Technik entsprechend den Wünschen der jeweiligen Bandtechniker vor.

Im August heißt es für Robby verstärkt: Weg vom Mischpult, rauf auf die Bühne, denn bekanntermaßen ist er seit weit über 20 Jahre als Sänger, Gitarrist und Songschreiber in der hannoverschen Musikszene bekannt. Seine in letzter Zeit eher raren Live-Konzerte waren immer auch durch einen hohen Entertainment-Faktor geprägt. Für seinen spontaner Witz und zeitweise dunkel-gefärbten bis schwarzen Humor, der in seinen Geschichten zwischen den easy-going-Folk-Pop-Rock-Country-Songs durchschimmert ist Ballhause berühmt-berüchtigt.

Im Rahmen des Maschseefestes spielt Robby Ballhause als special guest einige Solokonzerte. Dabei bereitet er den live-musikalischen Nährboden für Sweety Glitter (am 2.und 17.August) für Lotto King Karl und seine Barmbeck Dreamboys (8.August) und für die Band Hausarrest (16.August).

Rockscene.de, 15. Juli 2008
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Robby Ballhause schafft etwas ganz eigenes - textlich wie musikalisch. So schwingt in seiner Stimme die amerikanische Weite mit, es sind Vorbilder rauszuhören - hier mal ein Hank-Wil-liaras-Jodeln, da mal ein Lyle-Lovett-Knödeln - doch es ist ganz klar seine eigene Stimme. Und es sind seine eigenen Geschichten. Und in denen spielen Gefühle die Hauptrolle.
Mal geht es um den Kampf zwischen Kopf und Bauch, Verstand und Intuition, mal um die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit und natürlich immer wieder auch um die Liebe. Seine Gedanken kleidet Ballhause dabei in einfache Worte, prägnante Zeilen. „Es geht auch um Bilder", sagt der Sänger, der früher monatelang als Straßenmusiker durch Südeuropa getingelt ist, und meint damit passende Sprachbilder. Denn neben Archäologen und Dieben sind Songwriter immer auch Maler. Manchmal schaffen sie es sogar, an einem verregneten Abend einen sonnigen Tag auf die Innenseiten der Augenlider ihrer Zuhörer zu pinseln.

Tobias Mull (Peiner Allgemeine) 20.11.2006
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„Oh Baby kannst du´s fühlen?“

Wer schon beim Konzert Mitte Januar in der Marlene dabei war, wusste was beim Auftritt von Robby Ballhause am heutigen Samstagabend im Nachtcafé Odeon auf ihn zukommen würde.

Reifer, gut abgeschmeckter Country-Folk-Pop in klassischer Singer-/Songwriter-Manier, hier und da garniert mit einem Hauch Blues und Rock, gekonnt vorgetragenen in akustischer Trio-Besetzung mit Pepe Peters an den Percussions und Lars Lehmann am Kontrabass.

Für alle die Robby & Co. besonders live schätzen, nimmt auch der Unterhaltungswert der Darbietung, die gewöhnlich Platz für jede Menge Schmunzler und Lacher bietet, einen wichtigen Stellenwert ein.

Robby Ballhause nimmt auch mal gern sich selbst, seine Musiker und seine Songs auf´s Korn. „Oh Baby kannst du´s fühlen ?“ schmachtet er plötzlich mit kehliger Stimme ins Mikrofon und auch die Interaktion mit dem Publikum zwischen den Stücken kommt nicht zu kurz.

Je länger das Konzert andauert, desto euphorischer werden die Songs der Band im gemütlichen Ambiente des Café Odeon bejubelt.

Rockszene.de., 10. Mai 2004
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Wellness in der Warenannahme
Ein entspanntes, freundliches, beinahe schon gemütlich- familäres Umfeld herrscht an diesem Samstagabend in der Faust Warenannahme.
Mit Robby Ballhause, Anna Singt und Rangin wurde ein feines Akustik-Paket geschnürt – und das erweist sich live als Unterhaltung auf hohem Niveau.

Pünktlich um kurz nach 21 Uhr beginnt Robby Ballhause sein einstündiges Set. Robby spielt in der gleichen Besetzung, wie bei seinen Studiokonzerten Ende April im MusikZentrum. Lars Lehmann bedient den Kontrabass, an Percussion und Backgroundgesang ist Frank „Pepe“ Peters mit von der Partie.
Robby gibt sich als gewohnt charmanter Entertainer und verrät den gespannt lauschenden Zuhörern zwischen den Songs, was beispielsweise der Hase und Igel tun, wenn sie Langeweile haben und warum der Maulwurf beim Besuch durch die beiden immer ein (schmerzhaftes) Nachsehen hat. Folk-Rock, Balladeskes, Bluesiges, je nach Bedarf in ein trocken-grooviges Akustik-Gewand gehüllt.
Robby Ballhause & Co. spielen heute Abend ihre ganze Erfahrung aus, spielen sehr smooth, ohne dass ihr Auftritt wie sicher abgespulte Routine wirkt.

Rockszene.de, 2. Juni 2003
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Ballhause & Co. gut aufgelegt

Keine schlechte Idee und irgendwie auch ein geschickter Schachzug, dieses Recording-Konzert. Robby Ballhause, hannoverscher Singer-/Songwriter will musikalisch wieder durchstarten und benötigt ein neues Demo für Veranstalter. „Es kennt einen ja kein Schwein mehr“, erklärt der Musiker, der seit mehr als 20 Jahren dabei ist, grinsend dem interessierten Publikum im Ton & Co. Studio des MusikZentrums.

Ein Konzert im als gemütliche Live-Location umfunktionierten Tonstudio wird für eine Live-CD mitgeschnitten- das könnte die Booker dieser Welt überzeugen vor allem, wenn das Publikum, wie am heutigen Samstagabend, begeistert mitgeht und applaudiert.

Aber vor dem Lohn und Brot des Künstlers steht der Schweiß der Arbeit. Robby Ballhause hat einige Gitarren dabei, darunter seine erste Konzertgitarre, eine Dobro (Ballhause: „Das war mal ein Motorrad“) einen sechs-saitigen Akustikbass und sein neuer Stolz: eine sensationell schön klingende Westerngitarre von einem Gitarrenbauer vom Bodensee.

Robby pendelt zwischen traditionellem Folk amerikanischer Prägung und Balladen, hier und da flechtet er auch Bluesiges mit ein.
Nachdem der erste Set des Abends solo bestritten wird, erhält Robby nach der Pause Unterstützung von Percussionist und Sänger Frank „Pepe“ Peters und Bassist Lars Lehmann. Nun wird´s ein lockeres Akustikkonzert in einer kleinen Bandbesetzung die trocken und auf den Punkt groovt.

Zwischen den Songs erklärt Robby auf launige Art und Weise, was sich hinter seiner Musik im Allgemeinen und im Speziellen verbirgt und was es mit dem ein oder anderen Stil auf sich hat. „Folk ist, wenn man immer die gleichen Stücke an den gleichen Orten für die gleichen Leute spielt“ – wieder was dazu gelernt.

Am Ende dieses kleinen, intimen Konzertes steht fest: Wir haben einen professionell agierenden Musiker mit einer exzellenten Band in einer stimmungsvollen Atmosphäre gehört. Das Alles lässt den heutigen Abend zu einem besonderen Erlebnis werden, das einem in dieser Art in den letzten Jahren in Hannover nur allzu häufig vorenthalten wurde und wird.

Auf die CD darf man gespannt sein und weil Robby Ballhause gleich zwei Konzerte an zwei aufeinanderfolgenden Abenden gespielt hat, wird´s ja vielleicht auch ein Doppel-Live-Album...
Rockszene.de, 28. April 2003
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  CD DES MONATS:
Robby Ballhause
Simply Live
(Eigenproduktion)

Ende April lud Robby Ballhause zu zwei Konzerten in das Studio des Musikzentrums ein. Ein Livealbum galt es zu produzieren. Wobei Robby die eine Hälfte solo, nur Gitarre und Gesang, die andere Hälfte mit Band einspielte. Herausgekommen ist eine total entspannte Scheibe, die den Songwriter Ballhause mit seinen Vorlieben für Folk, Pop und Country ganz im Vordergrund sieht. Wunderbare Songs, Robby!

magaScene 2/04
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Tips des Monats

Robby Ballhause
– Folk-, Rock- und Blues-Gitarrist, der im März u.a. in den beiden Celler Musikläden Chapeau Claque und Le Bistro live zu hören sein wird, wo man sich von seinen stimmigen Songs wird überzeugen können – hat jüngst seine erste Langspiel-platte aufgelegt: „Behind the door“, eine grandiose Produktion, die nicht nur Ballhause’s technisches, sondern auch sein kompositorisches Können unter Beweis stellt – leider sind seine Texte „nur“ in Englisch verfasst.

Celler Scene 3/89
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ROCKKONZERT / Robby Ballhause
Schmerzhaft lebendig


Robby Ballhause kommt aus Hannover. Das erklärt wohl,
warum er bisweilen in eine angetäuscht schwermütige Melodiensehnsucht verfällt, wie es viele Bands aus der Landeshauptstadt tun, seit „Fury in the Slaughterhouse“ zu Ruhm und Erfolg gelangten. Leider erklärt es nicht, wo der Gitarrist, Sänger und Songwriter die anderen Einflüsse gesammelt hat, die er und seine dreiköpfige Band am Freitag im Göttinger Nörgelbuff durchschim-mern lassen.

Die Lieder sind vom Folk und vom Westcoast-Sound inspiriert. Trotz der blendenden Melodieführung bleiben sie aber zu erdig, um Pop zu sein. Rock also, das bestätigt auch die manchmal unangenehm kreischende „Stromgitarre“ (Zitat Ballhause, der spiet nur akustisch) von Christian Schulz. Die Stimme von Robby Ballhause erinnert dagegen schon mal an „REM“-Sänger Michael Stipe, und der Humor könnte von einem gewissen Monty Schmidt stammen.

Ein Lied über eine Frau, die sich, so Ballhause, „etwas trampelig bewegt“, „It ain’t her shoes“ zu nennen, ist gemein genug. Daraus aber einen rumpelnden Walzer zu machen, grenzt an Boshaftigkeit. Und was Frauen mit Wirbelstürmen gemeinsam haben, soll hier erst gar nicht ausgeführt werden.

Der nicht ganz korrekte Humor wirkt unpassend für einen Mann wie Ballhause, der so sensible und ver-zaubernde Balladen wie „Lisa“ oder „The last to know“ schreiben kann, die das ebenso spärliche wie schwatzhafte Publikum vollends in seinen Bann schlagen.
Das hat nichts mehr mit angetäuschter Schwermut zu tun. Das ist schmerzhaft lebendig und greifbar nahe. Wie ein schöner Traum. Jörg Kruse

Göttinger Tageblatt 20.April ’98
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Viel Gefühl mit Robby Ballhause


Er gewinnt Preise und er weiß sie zu nutzen: Robby Ballhause, Ex-Gewinner des Rock-Wettbewerbs und Sieger des Varta-Musik-Preises, hat jetzt den Silberling „Time’s Get-tin’ Fine“ vorgelegt und damit quasi den Lober der letztgenannten Ausscheidung. Der hannoversche Songwriter und Gitarrist überzeugt darauf mit schönen Melodien und viel Gefühl – wenn in einem nur nicht immer der Gedanke herumgeistern würde, dass es jetzt endlich einmal richtig losgehen müsste.
Trotzdem: eine schöne Produktion. per

Hannoversche Allgemeine Zeitung 6/10/94
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CD DES MONATS:
Robby Ballhause & Band
It Ain’t Her Shoes


Robby Ballhause zeigt sich melodienverliebt – und manchmal richtig romantisch. Aber Achtung: Kitschig wirkt er nie! Auch wenn manchmal einige Textpassagen recht klischeehaft wirken. Aber was soll’s?

Der „ewige Gewinner“ des Varta-Musikpreises hat seine Siegprämie gut angelegt. In bester US-Singer-Songwriter Tradition hat er im neuen Studio des Musikzentrums eine professionelle Arbeit hingelegt. Pop, Country, Folk, moderne Rockmusik- alles vermengt Robby in seinen Songs. Der Mann geht mit offenen Ohren und Augen durch die Welt. Musikalisch akzentuiert überzeugen die meisten seiner Songs, die CD macht Spaß. Unter den Gastmusikern waren Martin Huch, Ecki Hüdepohl, Jörg Ohlsen, Edu Wahlmann, Marc Hothan, Miko Mikulicz und Martin Kempe.
Guter Sound, gefällige Arrangements und ein schönes Booklet – was will man mehr?
Robby Ballhause ist als „Man on the Line“ auch auf dem aktuellen Varta-Sampler vertreten.

magaScene 1/97
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ROBBY BALLHAUSE
“Times Gettin’ Fine“
(CD, Varta/CPR 973-44)

Pfiffig ist er, unser Robby Ballhause. Da gewann er den Varta Musikpreis und damit auch die Produktion einer CD, allerdings einer Maxi-CD. Was tat er? Er dealte mit Varta und nahm zu den „gewonnenen“ vier Tracks noch ältere, bereits produzierte Songs hinzu und ließ ein Album fertigen. Gut gemacht!

Denn Robby’s Songs sind schön. Irgendwo zwischen Folk und Rock, zwischen Pop und Liedermacher angesiedelt, bestechen seine Titel durch viel Melodie und Robby durch eine einfühlsame Interpretation. Info: Die Songs wurden mit Band eingespielt.  rstr
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Robby Ballhause: Behind The Door
(Roxxon Rec. & Tapes 001188)

Für mich die Überraschung des Monats! Die LP von Robby Ballhause überschlägt sich durch feine, filigrane, zerbrechliche Songs, sensibel, mit viel Liebe und Ideen produziert und interpretiert. Die LP klingt sehr amerikanisch, erinnert mich an dortige Produktionen aus der Zeit von 70 bis ca. 76, als die Songpoeten dort auf der Höhe ihren Erfolge standen. Neil Young lässt grüßen (Robby produziert allerdings keine Plagiate). Der Folkie kommt durch, der gemäßigte ( und entspannte) Rocker steht parat. Besonders knisternd: die Vokal-Parts, die sich Robby mit einer guten weiblichen Stimme teilt. Aufgenommen und abgemischt im Roxxon-Studio, serviert Jürgen Eidt am Mischpult hier eine sehr einfühlsame Arbeit.

magaScene 1/89
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Robby Ballhause
„Behind the door“
Roxxon Records

Da kommt ein junger Sänger in die Redaktion geschneit, mit seiner neuesten LP unterm Arm – Robby Ballhause aus Hannover. Ich lege die Scheibe auf und lausche. 2.Seite und lausche. 1.Seite und lausche. 2.Seite und lausche. Stutze. Begreife: Eine Wendeplatte. Nach wiederholtem Umdrehen reiße ich mich los, obwohl ich sehr gerne weiterhören möchte. Wieder und immer wieder. Die Platte ist einfach ein starkes Stück. Robby hat ausschließlich Show-Stücke ausgesucht, die er mit sehr viel Zärtlichkeit in seiner wunderbaren Stimme vorträgt, bisweilen wohlakzentuiert von Sabine Kassner als Backing-Vocal kontrapunktiert. Die Ausstrahlung dieser LP ist mit „akustischem Verliebtsein“ sicher treffend umschrieben. Einfach nur schön, eine Platte, die den grauen Alltag vergessen lässt.  Nojow

FLESCH 2/89
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